Jahresbericht 2009 des Wehrführers


Wehrführer Reiner Klingler berichtete anlässlich der Jahreshauptversammlung am 26.02.2010 über das zurückliegende Jahr.

Er berichtete u.a. von 13 Einsätzen, 5 Brandeinsätzen, 5 technischen Hilfeleistungseinsätzen und 3 Brandsicherheitsdiensten. So wurde die Erbacher Kernstadtfeuerwehr bei der Brandbekämpfung in der Illigstraße, in der Bahnstraße und in der Hohl unterstützt. In Dorf-Erbach selbst brannte es zweimal, im Buchenweg und im Gräsig.
Gefordert wurde die Wehr bei der Bekämpfung von Sturmschäden, einem Wasserschaden und bei der Rettung eines Verunfallten aus seinem Kraftfahrzeugwrack an der Bundesstraße 47.

Um jederzeit erfolgreich Hilfe leisten zu können, bedarf es neben einer zeitgemäßen Ausrüstung und Feuerwehrhaus auch Feuerwehrangehörige, die sich ständig weiterbilden. Zusätzlich zu den Ausbildungsveranstaltungen, die in eigener Regie abgehalten wurde, trainierten die Atemschutzgeräteträger in der Atemschutzstrecke. Einige dieser Spezialisten absolvierten darüber hinaus in diesem Jahr wieder eine Heißausbildung. Die Dorf-Erbacher Feuerwehr die Teil des Erbacher Gefahrgutzuges ist, leistete auch hierfür zusätzliche Stunden für die Weiterbildung.

Gemeinsame Einsatzübungen wurden mit der Stockheimer Feuerwehr an der alten Schule in Stockheim und eine Waldbrandgroßübung mit den Erbacher, Lauerbacher, Ernsbach-Erbucher und Bullauer Feuerwehr durchgeführt. Zusätzlich wurden drei Lehrgänge besucht und ein Führerschein für die Feuerwehr erworben.


Der technische Zustand des Mannschaftstransportfahrzeuges ist mittlerweile so schlecht, dass jederzeit mit einem Defekt zu rechnen ist, der zu einem Totalausfall führen könnte. Eine Ersatzbeschaffung des Fahrzeuges durch den Magistrat ist zwar angedacht, wobei der feuerwehrtechnische Ausbau durch die Feuerwehr erfolgen soll. Zu hoffen ist, dass dies noch rechtzeitig geschieht.


Mindestens genauso gravierend ist die Gesamtsituation im Feuerwehrhaus. Hier fehlt es an vielem, so werden z.B. die Sicherheitsabstände nicht eingehalten und sanitäre Einrichtungen fehlen völlig. Dies wurde zuletzt in 2005 durch ein Gutachten festgestellt, dass hier die gesetzlichen Vorschriften bei weitem nicht eingehalten werden. Entsprechend wurde der Bedarf angemeldet. Obwohl dies so ist, wurde durch die Stadtverordnetenversammlung im Rahmen des Konjunkturprogrammes eine Abhilfe abgelehnt.

Um wenigstens die Schulungen ordentlich durchführen zu können, wurde eine Übergangslösung realisiert. Von der Fa. Vogel aus Beerfelden konnten kostenlos Bürocontainer übernommen werden. Diese wurden durch die Stadt aufgestellt. Von den Feuerwehrangehörigen und teils durch Vereinsmittel wurden sie renoviert. 2 neue Fenster wurden durch die Fa. Fenster Kolmer hierfür gespendet.


Im Rahmen des Konjunkturprogrammes erhielt das komplette Dorfgemeinschaftshaus neue Fenster, so auch das Feuerwehrhaus. Damit wurden die seit langem beschädigten Glasbausteine nun ausgetauscht. Auch das Dach wurde in diesem Zug erneuert.

Abschließend teile Reiner Klingler in seinem Bericht mit, dass er für die anschließende Neuwahl nicht mehr zur Verfügung stehen würde. Er bedankte sich für die gute Zusammenarbeit bei allen Kameraden und Mandatsträger für die zurückliegende Amtszeit und wünschte der Wehr für die Zukunft eine glückliche Hand.