Jahresbericht des Wehrführers für 2011

Zur Zeit besteht die Wehr aus 14 Mitgliedern in der Einsatzabteilung, 10 Jugendliche in der Jugendfeuerwehr sowie 12 ehemalige Aktive in der Alters- und Ehrenabteilung.

2011  hatten wir 8 Einsätze zu bewältigen.

Vier Brandeinsätze und vier Hilfeleistungseinsätze.

Die Brandeinsätze waren drei Gebäudebrände und ein Fahrzeugbrand.

Die Hilfeleistungen waren im wesentlichen am 05.06. diverse Unwettereinsätze und Hilfeleistung bei einem Verkehrsunfall

Im vergangenen Jahr haben wir 14 Übungen und Ausbildungsveranstaltungen durchgeführt.

Die Atemschutzgeräteträger hatten zwei Durchgänge in der Atemschutzübungsstrecke in Erbach .

Als Bestandteil des Gefahrgutzug hatten wir zusätzlich zwei Gefahrgutübungen.

Ausrüstung:

Unsere Ausrüstung hat sich seit 2007, durch Anschaffung eines wasserführenden Fahrzeuges, wesentlich verbessert. Es hat sich bei allen Einsätzen gezeigt, dass unser TSF/W den erforderlichen Bedürfnissen soweit gerecht wird.

Ein VW-Transporter T5 steht als MTF seit 2011 zur Verfügung.

Platzsituation: Feuerwehrhaus

Die Platzsituation in unserem Feuerwehrhaus ist nach wie vor völlig unzureichend. Sanitäre Anlagen fehlen. Ein Schulungsraum ist nur im Container vorhanden.

Am  27.10.2005 wurde unsere Feuerwehrgarage vom Technischen Prüfdienst als nicht ausreichend beurteilt. Die Stellplätze entsprechen nicht den gesetzlichen Anforderung nach UVV. Aus diesem Anlass fand bereits am 21.09.2006 ein Ortstermin mit Bürgermeister, den Mitgliedern des Magistrats, dem Stadtbaumeister sowie dem Stadtbrandinspektor statt.

Die Situation ist ausreichend bekannt. Die Verantwortung für Unfälle aufgrund der baulichen Situation trägt der Unternehmer im sinne der UVV.

Es zeichnet sich eine Verbesserung der Raumsituation ab, da die Stadt Erbach den Neubau/Anbau des Feuerwehrhauses am Standort Dorf-Erbach plant.

Um die Tageseinsatzfähigkeit zu verbessern ist es aber unabdingbar, dass Bürger in der Feuerwehr mitwirken, die auch tagsüber in Erbach sind.

Aufgrund der beruflichen Bedingungen sind immer weniger Männer tagsüber für den Feuerwehrdienst greifbar.

Bei den Arbeitgebern und Kollegen der Feuerwehrangehörigen muss um verständniss für den Feuerwehrdienst geworben werden. Hierbei sollte die Stadt Erbach als Arbeitgeber mit gutem Beispiel vorangehen.

Die Feuerwehr Dorf-Erbach kann mit den jetzigen Räumen nicht um Frauen als Mitglieder der Einsatzabteilung werben.

Wenn wir in Zukunft eine Leistungsfähige Feuerwehr in Dorf-Erbach haben wollen, dann ist es unverzichtbar den Neu-/Umbau des Feuerwehrhauses so zu gestalten, dass ein gefahrloser Dienstbetrieb möglich ist.

 

Michael Gänssle, Wehrführer