Brand in Mehrfamilienhaus: Schneller Einsatz rettet Leben

Brand – In einem Mehrfamilienhaus in Erbach bricht ein Feuer aus – Bewohner bringen sich in Sicherheit – Wehr löscht

Schnell gelöscht hat die Erbacher Feuerwehr den Brand, der am Samstag kurz vor 9 Uhr in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Sophienstraße ausgebrochen war.  Foto: Hans-Dieter Schmidt
Schnell gelöscht hat die Erbacher Feuerwehr den Brand, der am Samstag kurz vor 9 Uhr in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Sophienstraße ausgebrochen war.  Foto: Hans-Dieter Schmidt

Am Samstagmorgen hat es in einem Mehrfamilienhaus in Erbach gebrannt. Die Feuerwehr der Kreisstadt hat rasch die Flammen in einer Wohnung gelöscht. Dennoch dauerte der Einsatz bis in die Mittagsstunden. Verletzt wurde niemand.

ERBACH. Kurz vor 9 Uhr am Samstag hat es in einem Mehrfamilienhaus an der Sophienstraße in Erbach gebrannt. Die Feuerwehr der Kreisstadt war mit mehreren Fahrzeugen und Einsatzkräften rasch am Brandort und löschte binnen weniger Minuten die Flammen.

Gegen 8.45 Uhr am Samstag hat es in einem Mehrfamilienhaus an der Sophienstraße in Erbach gebrannt. Die Feuerwehren der Kreisstadt und des Stadtteils Dorf-Erbach waren mit acht Fahrzeugen und 37 Einsatzkräften rasch am Brandort und löschte binnen weniger Minuten die Flammen.

Eine ältere Bewohnerin hatte das Feuer bemerkt und sich bei Eintreffen einer Polizeistreife, der Brandschützer und Rotkreuzhelfer bereits selbst in Sicherheit gebracht. „Das Problem bestand zunächst darin, die Wohnung darüber zu durchsuchen, denn da hat niemand geöffnet“, sagte der stellvertretende Stadtbrandinspektor Andreas Ihrig auf ECHO-Anfrage. Eine Nachschau ergab, dass keine Menschen in Gefahr waren.

Dichter Qualm zeugte von dem Geschehen, bei dem niemand verletzt wurde. Zur Höhe des Schadens konnten am Sonntag keine Angaben gemacht werden. Das Ausmaß dürfte sich aber nach Einschätzung von Andreas Ihrig in Grenzen halten, da weder das Feuer selbst noch der Einsatz von Löschwasser größere Beschädigungen zur Folge hatten. Auch die Brandursache stand noch nicht fest. Aus einem Vermerk im Tagesprotokoll der Polizei geht aber hervor, dass eine Leselampe das Feuer ausgelöst haben könnte. Dies bestätigte auch Ihrig, verwies aber auf die laufenden Ermittlungen der Fachkollegen.

Der untere Bereich der Sophienstraße zwischen der Kreuzung Hohl/Brunnenstraße und der Bahnunterführung war während des Feuerwehreinsatzes für den Verkehr gesperrt. Dies dauerte von etwa 8.45 Uhr bis in die Mittagsstunden.

Unter anderem galt es, das verqualmte Gebäude zu belüften. Zuvor waren drei Trupps der Feuerwehrleute mit Atemschutzmasken in die Wohnung eingedrungen, in der das Feuer ausgebrochen war. Sie waren auch bei der Durchsuchung der darüberliegenden Wohnung gefragt.

Nach Abschluss des Einsatzes, bei dem zunächst zwei Rotkreuzfahrzeuge und das vor Ort verbliebene Fahrzeug der Schnellen Einsatzgruppe des DRK dabei waren, durften die übrigen Bewohner wieder in das Haus zurückkehren. Lediglich die Inhaberin der direkt betroffenen Wohnung musste andernorts untergebracht werden.

Bereits am Sonntag um 10.23 Uhr wurden die beiden Feuerwehren der Kreisstadt und des angrenzenden Stadtteils wieder zu einem Löscheinsatz in der Stadt gerufen: An der Heinrich-Heine-Straße war ein Feuer in einem Wohnhaus mit Lebensgefahr für Menschen gemeldet. Doch auch hier ging die Sache glimpflich aus, wurde niemand verletzt.

Bei Eintreffen der Brandschützer kam diesen bereits ein Mann mit einem qualmenden Mülleimer entgegen. Im Freien, wohin ihn der Bewohner gebracht hatte, wurde der Abfalleimer rasch abgelöscht. Außerdem haben die Feuerwehrleute die Wohnung entraucht. Ausgelöst hatte den Schwelbrand vermutlich heiße Asche.

Quelle: echo-online.de vom 26.01.2014