Nachtragsetat wegen Feuerwehr

Magistrat für Erhalt der Dorf-Erbacher Wehr

Erster Stadtrat Günter Junker legte in der Sitzung, an der Bürgermeister Harald Buschmann nicht teilnehmen konnte, den Entwurf des ersten Nachtragshaushaltes 2013 vor. Die einzige gravierende Änderung gegenüber dem gültigen Etat ist die Einstellung von 127 000 Euro für die Erweiterung des Feuerwehrhauses in Dorf-Erbach, die von der Stadtverordnetenversammlung bislang abgelehnt wurde. Nach zahlreichen Gesprächen mit Fachleuten und Stellungnahmen von Unfallkasse sowie kommunalen Interessenverbänden ist der Magistrat zu der Erkenntnis gekommen, dass auf die Dorf-Erbacher Feuerwehr nicht verzichtet werden kann. Und ohne Erweiterung deren Domizils drohe die Auflösung der Stadtteilwehr, was auch das Interesse der ehrenamtlichen Einsatzkräfte erlahmen lassen könnte.

Deshalb sei der 210 000 Euro teuere Erweiterungsbau, für den das Land bereits 83 000 Euro Zuschuss zugesichert hat, notwendig, wie Junker sagte. Sollte die Stadtverordneten dem Nachtragshaushalt ihre Zustimmung versagen, wäre eine Organklage vor Gericht die Folge.

 

Quellenangabe:

Auszug aus dem Bericht

Parken vor Schloss nur gegen Gebühr

Parlament – Erbachs Stadtverordnete haken ein lang diskutiertes Thema nun ab – Nachtragsetat wegen Feuerwehr

Quelle: echo-online.de vom 21.09.2013