Technische Unfallhilfe bei Verkehrsunfällen mit eingeklemmter Person
Innerhalb der Gemarkung des Stadtteiles Dorf-Erbach verlaufen fast 5 km der Bundesstraße B 47 mit den Unfallschwerpunkten der „S-Kurve“ bis zur Einmündung nach Ernsbach und fast 4 km Kreisstraße K 43 nach Erbuch mit dem Unfallschwerpunkt im Dreiseental.
Aufgrund u.a. der Entfernungen, Höhenunterschiede und baulichen Gegebenheiten können wir , die Stadtteilfeuerwehr Dorf-Erbach, zumindest innerhalb unserer Gemarkung , das ersteintreffende Löschfahrzeug an der Einsatzstelle stellen. Wir leisten damit den wesentlichen Beitrag für die Kreisstadt Erbach zur Erfüllung ihrer Aufgabe.
Unser Einsatzfahrzeug, das Tragkraftspritzenfahrzeug Wasser (kurz TSF-W), ist nicht für eine technische Unfallhilfe bei Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen ausgerüstet. Dennoch sind wir mit der vorhandenen Ausrüstung in der Lage eine erste Hilfe einzuleiten, bzw. beim Befreien einer eingeklemmten Person zu unterstützen. Das hierzu benötigte feuerwehrtechnische Gerät wird in Erbach zentral bei der Kernstadtfeuerwehr vorgehalten.
Unsere Ausbildung am 26.06.2009 diente dazu die erforderlichen Maßnahmen zur Rettung einer eingeklemmten Person aus einem PKW zu trainieren. Hierzu gehörte, dass wir mit den uns zu Verfügung stehenden Mitteln die Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr zuerst absichern und den Brandschutz sicherstellen. Danach können wir im Rahmen unserer Mittel , einen ersten Zugang zur verletzten Person für den Rettungsdienst schaffen.
Ca. zu diesem Zeitpunkt wird im Einsatzfall erfahrungsgemäß das erste Fahrzeug mit technischem Gerät unserer Kameraden der Kernstadtwehr an der Einsatzstelle eintreffen. Sodass es nun gilt die weiteren Maßnahmen der technischen Rettung Hand in Hand durchzuführen. Damit dies dann auch reibungslos funktioniert, ist es wichtig, dass wir auch wissen, wie man mit dem hydraulischen Rettungsgerät der Kernstadtfeuerwehr umgehen muss. Auch hierzu diente die Übung.