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Zwölf Mädchen und Jungen stehen für die Zukunft

Stadtteil-Brandschutz – Vorsitzender Semek zeigt Personalentwicklung auf – Gerätehaus-Debatte weiter präsent

DORF-ERBACH. 


Wie die Dorf-Erbacher Feuerwehr von ihrer Hauptversammlung berichtet, erbrachten die dabei fälligen Neuwahlen des Vorstandes folgendes Ergebnis: Vorsitzender Klaus Semek, stellvertretender Vorsitzender ist Hartmut Walther, Rechner Volker Ihrig, Schriftführer Klaus Johannes Kirchschlager, Beisitzer Michael Gänssle, Antje Walther und Norbert Ihrig.
Vorsitzender Klaus Semek gab einen Überblick zur Personalentwicklung im Jubiläumsjahr des fünfzigjährigen Bestehens. Demnach zählt der Verein zurzeit 14 aktive Brandschützer, zwölf Mitglieder der Ehren- und Altersabteilung, zwölf Mitglieder der Jugendabteilung und 108 fördernde Mitglieder.
Um die Kameradschaft zu pflegen, besuchten die Feuerwehrleute im vergangenen Jahr Feste von benachbarten Wehren und trafen sich am Wiesenmarkt; die Angehörigen der Ehren- und Altersabteilung nahmen am Veteranentreffen und an der gemeinsamen Weihnachtsfeier aller Erbacher Wehren teil. Einen Höhepunkt erreichte das Vereinsleben mit dem Kelterfest, das von der Bevölkerung gut angenommen wurde.
Als bedeutsam benannte Semek auch den Besuch von Innenminister Boris Rhein bei der Dorf-Erbacher Feuerwehr im Oktober vergangenen Jahres. Der Minister überreichte den Zusagebescheid für eine von der Stadt Erbach beantragte Förderung des Feuerwehrhaus-Umbaus an Bürgermeister Harald Buschmann. Die inzwischen in Frage stehende Ausführung dieses Projekts wurde von allen Rednern der Versammlung als dringend notwendig bezeichnet.
Wehrführer Michael Gänssle berichtete von insgesamt 13 Einsätzen. Diese gliederten sich in fünf Brandeinsätze und acht technische Hilfeleistungen. Bei allen Einsätzen klappte die Zusammenarbeit mit den anderen Hilfsorganisationen einwandfrei. Vierzehn Mal trafen sich die Dorf-Erbacher Feuerwehrleute zu eigenen Übungen, außerdem nahmen sie noch an Übungen des Gefahrgutzuges in der Kernstadt teil; die Atemschutzgeräteträger bildeten sich in der mobilen Brandsimulationsanlage weiter. Um sich mit der neuen Technik vertraut zu machen, wurde eine Schulung für den Digitalfunk besucht.
Dem Bericht der stellvertretenden Jugendwartin Antje Walther war zu entnehmen, dass neben den feuerwehrtechnischen Übungseinheiten auch andere Aktivitäten verwirklicht wurden. So fand eine Mehrtagesfahrt nach Königsee statt, das Zeltlager zum Kreisjugendfeuerwehrtag und verschiedene Spielenachmittage wurden besucht. Mit Erfolg legten viele Kinder und Jugendliche die Prüfung zur Leistungsspange ab, zudem beteiligten sie sich am Bundeswettbewerb. Mit Spendengeldern und Zuschüssen unter anderem aus den Feuerwehrvereinen Bullau und Dorf-Erbach konnte ein Pkw-Anhänger für die Jugendgruppe angeschafft werden. Rechner Volker Ihrig berichtete, dass der Verein aus Vereinsmitteln diverse Ausrüstungsgegenstände für die Wehr beschafft hat und der Verein finanziell gut aufgestellt ist; die Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig.
In den Grußworten der Gäste wurde von Rednern wie Bürgermeister Harald Buschmann, Ortsvorsteherin Ursula Barnack und Stadtbrandinspektor Jürgen Volk betont, wie wichtig die Arbeit der Stadtteilwehr ist. Nicht nur für den Stadtteil, sondern auch in Bezug auf den Brandschutz im gesamten Stadtgebiet sei sie unverzichtbar.

Eigener Bericht veröffentlicht am 28.02.2013 in Echo-Online