Hinweiskarte-Starkregengefahren vom Land Hessen veröffentlicht

Bei Starkregen entscheidet oft schon ein kleiner Höhenunterschied in der Straße, ob das Wasser ins Haus läuft oder vorbeifließt – völlig egal, ob ein Bach in der Nähe ist oder nicht.

Das Land Hessen hat jetzt eine neue, detaillierte Hinweiskarte veröffentlicht: Sie können dort nachschauen, wie hoch das Wasser bei extremen Unwettern in Ihrer Straße stehen könnte und wohin es abfließt.

Starkregen und Überschwemmungen haben in den letzten Jahren stark zugenommen.

Überschwemmte Straßen, vollgelaufene Keller: Starkregen kann innerhalb weniger Minuten große Schäden anrichten – und das oft ganz unabhängig davon, ob ein Fluss in der Nähe ist. Denn wo das Wasser genau langfließt, hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. Das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) hat zusammen mit dem Land Hessen diese Faktoren berechnet und daraus eine Karte erstellt. Die Karte zeigt, wie tief das Wasser werden kann und wie schnell es maximal fließt.

Was genau berechnet wurde

Die Karte unterscheidet zwei Szenarien: ein „außergewöhnliches“ Starkregenereignis mit etwa 40 bis 50 Millimeter Regen pro Stunde, sowie ein „extremes“ Ereignis mit 100 Millimetern Niederschlag innerhalb einer Stunde. Für beide Fälle zeigt die Karte, wo sich das Wasser sammelt, wie hoch es steigen und wie schnell es fließen kann.

Die Hinweiskarte Starkregengefahren stellt die Simulationsergebnisse zu möglichen Starkregenszenarien dar. Die Daten enthalten jeweils die maximale Überflutungstiefe, die maximalen Fließgeschwindigkeiten sowie die Fließrichtung für ein außergewöhnliches (100-jährliches) und ein extremes Ereignis (hN = 100 mm/h bzw. 90 mm/h für NRW). Die Ergebnisse wurden auf der Grundlage eines 3D-Modells (DGM1), den ATKIS/ALKIS-Daten, KOSTRA-Daten des DWD und weiteren ergänzenden Geodaten berechnet.

Hier können Sie nachschauen, wie hochwassergefährdet Sie wohnen

https://www.geoportal.de/theme/weather/rain/hinweiskarte-starkregengefahren-he

Notfall-Türöffnung (20/2026)

Wir wurden zu einer Notfalltüröffnung in Dorf-Erbach alarmiert. Wir öffneten dem Rettungsdienst die Wohnungseingangstür und verschafften diesem so den Zugang zum Patienten.

Wir wünschen dem Patienten eine gute Genesung.

Einsatzende für uns: 7.00 Uhr.

 

Mit uns im Einsatz:

Polizei

Rettungsdienst

Feuerwehr Erbach-Kernstadt

F2Y-Brand in einem Mehrfamilienwohnhaus (19/2026)

Wir wurden zu einem Brand mit Menschenleben in Gefahr in die Kernstadt alarmiert. Es brannte in einem Wohn- und Geschäftshaus mit 11 Wohneinheiten. Es brannte im 1. Stock. Infolge waren mehrere Wohneinheiten verraucht, sodass neben der Brandbekämpfung auch eine umfangreiche Menschenrettung durchgeführt werden musste. Insgesamt musste durch den Rettungsdienst 8 Verletzte versorgt werden.  Zwei Bewohner erlitten leichte Verletzungen dadurch, dass Sie Rauchgas eingeatmet hatten. Für die hohe Anzahl an Verletzten wurden eine große Anzahl an Rettungswagen, der Notarzt und der DRK-Ortsverein Erbach benötigt.

Unser Angriffstrupp wurde unter Atemschutz über die Drehleiter im 3. Obergeschoß zur Absuche nach Menschen im verrauchten Bereich eingesetzt. Unser 2. Atemschutztrupp musste nicht mehr eingesetzt werden. Zudem sperrten wir die Zufahrt, um diese Straße für die Rettungsmittel freizuhalten.

Wir wünschen den Verletzten eine gute Genesung.

Einsatzende für uns: 22:00 Uhr

Mit uns im Ensatz:

Rettungsdienst Odenwald mit Notarzt

DRK OV Erbach

Feuerwehr Lauerbach

Feuerwehr Kernstadt

Polizei

F2_Brennt Gartenhütte (18/2026)

Wir wurden von der Einsatzleitung zur Unterstützung der Brandbekämpfung einer Gartenhütte nachgefordert. Wir stellten einen Atemschutztrupp und sperrten die benachbarte Straße ab. Dies war notwendig, da von dort die Wasserentnahme aus einem Hydraten erfolgte.

Einsatzende: 15.00 Uhr

Mit uns im Einsatz waren:

DRK OV Erbach

Feuerwehr Erbach-Kernstadt

Polizei

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